Quelle: Ubuntuusers.de
Durch automatische Updates werden neue Versionen des Kernels auf dem System installiert. Dies erkennt man, wenn man beim Booten des System in Grub mehrere Einträge zum Booten des Systems sieht, also z.B.
Ubuntu, kernel 2.6.24-19-generic Ubuntu, kernel 2.6.24-19-generic (recovery mode) Ubuntu, kernel 2.6.22-14-generic Ubuntu, kernel 2.6.22-14-generic (recovery mode) |
Hier erkennt man, dass zwei Kernels im System vorhanden sind. Einmal ein Kernel "2.6.24-19-generic" und einmal ein Kernel mit der Versionsnummer "2.6.22-14-generic". Nach einem Update des Kernels über die automatischen Updates wird der alte Kernel nie gelöscht. Falls es zu Problemen mit dem neuen Kernel kommen sollte, ist es dadurch möglich noch den alten Kernel zu Booten.
Betreibt man ein Ubuntu-System über einen längeren Zeitraum, so häufen sich die verschiedenen Kernel-Versionen an. Da ein Kernel zusammen mit Headerdateien und Modulen einiges an Platz auf der Festplatte belegen kann, sollte man bei Gelegenheit ältere Kernelversionen, die man nicht mehr nutzt von Hand deinstallieren. Ganz besonders gilt dies, wenn man für /boot eine eigene Partition erstellt hat.
Will man also den älteren Kernel "2.6.22-14-generic" deinstallieren. So sucht man in der Paketverwaltung nach dem Paket und deinstalliert es. Dabei werden auch automatisch alle dazugehörigen Kernelmodule und Header entfernt. Ebenso der Eintrag in Grub, um diesen Kernel zu booten.
$sudo -s #dpkg -l | grep linux-image-2.6 #apt-get --purge remove linux-image-2.6.22-14-generic #exit |